Vermittlung im Museum

Förderpreis der Bayerischen Sparkassenstiftung

Preisträger 2019

Freilichtmuseum Glentleiten des Bezirks Oberbayern

Mit dem Hauptpreis von 10.000 € ehrt die Jury das Freilichtmuseum Glentleiten im oberbayerischen Großweil. Hier entsteht ein neues museumspädagogisches Zentrum im „Starkerer Stadel“. Leitgedanke bei der Konzeption ist das freie, selbstentdeckende Lernen und Erleben der Besucher*innen. Dazu können z.B. an Mitmachstationen eigene, kreative Ideen zum Thema „Bauen und Wohnen“ umgesetzt werden, um damit auch zentrale Fragen wie „Wie wollen wir in Zukunft wohnen?“ zu behandeln.

www.glentleiten.de

Deutsches Hutmuseum Lindenberg

Außenansicht Hutmuseum Lindenberg_Richie Müller.jpgAußenansicht des Hutmuseums Lindenberg, Foto: Richie Müller

Einen dieser beiden Preise erhält das Deutsche Hutmuseum in Lindenberg im Allgäu. Die Idee ist eine Art „Speed-Date“ mit dem Museum. Um das Hutmuseum besser kennenzulernen, treten die Besucher*innen über eine WhatsApp-Schnitzeljagd in einen Dialog mit den Objekten. Der kurze und knackige Museumbesuch per Whatsapp soll das digitale Vermittlungsangebot im Museum ergänzen.

www.deutsches-hutmuseum.de

Mission EineWelt – Ausstellung "EinBlick" in Neuendettelsau

Dauerausstellung EinBlick_Mission EineWelt.jpgDauerausstellung “EinBlick” bei Mission EineWelt in Neuendettelsau, Foto: Mission EineWelt

Der zweite Nebenpreis wandert nach Mittelfranken für das neue Vermittlungskonzept in der Ausstellung „EinBlick“. Das Konzept von Mission EineWelt orientiert sich an den Mechaniken von Escape-Rooms. Eine Kriminalgeschichte führt mit analogen und digitalen Aufgaben durch die Ausstellung. Dadurch sollen die Teilnehmer*innen nicht nur den Fall lösen, sondern sich zugleich intensiv mit den behandelten Themen auseinandersetzen.

www.mission-einewelt.de/besondere-einrichtungen/dauerausstellung-einblick


Preisträger 2017

Südsee-Sammlung Obergünzburg

Südsee-Sammlung Obergünzburg, AußenansichtFoto: Südsee-Sammlung und Historisches Museum Obergünzburg

Mit dem Hauptpreis von 10.000 € ehrte die Jury 2017 die Südseesammlung im schwäbischen Obergünzburg. Die Museumsleiterin, Frau Dr. Martina Kleinert, will in ihrem Museum unter dem Titel „Sammlungsgeschichte(n) erleben“ mit Schülern einen Perspektivenwechsel vornehmen: das Museum erzählt bisher die Geschichte des Sammlers Kapitän Nauer, was aber berichten die Vorbesitzer der Objekte? Durch den Perspektivenwechsel sollen sich die Museumsbesucher in die Rolle unterschiedlicher Akteure versetzen, die Deutung des Museums und Motive des Sammlers hinterfragen. Wie wurde die deutsche Kolonialzeit von den Einheimischen erlebt und wie erinnert man sich dort an Kapitän Nauer? Ziel ist weniger die Wissensaneignung als die Reflexion der eigenen Standpunkt.
www.suedseesammlung.de

Museen der Stadt Aschaffenburg/ Christian Schad Museum

Das geplante Christian Schad Museum, Architekturbüro Böhm & KuhnDas geplante Christian Schad Museum,
Architekturbüro Böhm & Kuhn

Einer der beiden Nebenpreise erhielten die Museen der Stadt Aschaffenburg. Dort will man einen „Schadomaten“ als Aktiv-Informations-Stele zur Vermittlung der Graphiken Christian Schads (sogenannte Schadographien) installieren. Dabei handelt es sich um Fotogramme, die nach dem Prinzip der camera obscura erstellt wurden. An einem Möbelstück sollen Besucher unterschiedlicher Altersgruppen selber ein solches „Foto“ herstellen können. Die Tatsache, dass hier Besucher experimentieren und kreativ sein können, bewog die Jurymitglieder zur Preisvergabe. Die Jury sieht in dieser Station auch ein großes Potenzial für die Umsetzung von barrierefreien Aspekten.
www.museen-aschaffenburg.de

Graphiteum, Hauzenberg

Besucherbergwerk Graphit Kropfmühl mit Graphiteum, Foto Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in BayernFoto: Landesstelle

Den zweiten Nebenpreis gewann das Besucherbergwerk Graphiteum im niederbayerischen Hauzenberg. Hier sollen geschulte Senioren mit Kindern durch die Ausstellung im Besucherbergwerk gehen und Workshops zum Erkunden des Geo-Lehrpfads durchführen. Die Jury war überzeugt von der methodisch-innovativen Idee des generationenübergreifenden Lernens. Mit dem Projekt wird das Museum zu einem sozialen Treffpunkt für Gespräche zwischen den Generationen. Damit kann auch die Identität des Ortes an Jüngere vermittelt werden.
www.graphit-bbw.de

 


Preisträger 2015

Herzogskasten – Stadtmuseum Abensberg

Außenansicht des Stadtmuseums Abensberg, Foto Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, Michael ForstnerFoto: Landesstelle / Michael Forstner

Mit dem Hauptpreis ehrt die Jury den Herzogskasten – Stadtmuseum Abensberg. Dort will man mit einem Stadtbaukasten die Entwicklung von Städten und Stadtgesellschaften vom hohen Mittelalter bis in die Gegenwart vermitteln. Dabei setzt er stark auf virtuelle Komponenten in der Wissensvermittlung.
www.stadtmuseum-abensberg.de

 

Nebenpreise

Neben diesem Hauptpreis gibt es zwei weitere gleichwertige Preise. Einer dieser beiden Preise geht an die Kunsthalle Schweinfurt, die einen „Bildhauerblock“ konzipiert hat und nun umsetzen will.
www.kunsthalle-schweinfurt.de

Eingang der Kunsthalle Schweinfurt, Foto Peter LeutschFoto: Peter Leutsch

Den zweiten Nebenpreis gewinnt das Museum im Kulturspeicher (Würzburg). Hier soll ein besonders pfiffiges inklusives Vermittlungsangebot entstehen.
www.kulturspeicher.de

Außenansicht des Museums im Kulturspeicher Würzburg, Foto Dieter LeistnerFoto: Dieter Leistner

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung
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